lucindana: (Default)
 Ich warte darauf, dass meine Waschmaschine fertig ist damit ich einkaufen gehen kann und nebenbei übe ich das 10-Finger-tippen.
Ich sehe zwar nicht auf die Tastatur, aber es geht noch nicht wirklich schnell und ich habe das Gefühl, dass ich nicht mit 10 Fingern tippe. Die Zeigefinger machen irgendwie doch noch den Hauptteil der Arbeit. Das hier ist wieder eine meiner "schreib irgendwas, hauptsache schreiben" Schreibübungen, die ich eigentlich täglich machen wollte . Tja, die Betonung in diesesm Satz liegt definitiv auf 'eigentlich' und 'wollte.' Genauso wie ich seit Jahren regelmäßig(er) Tagebuch führen wollte. Immerhin führe ich Tagebuch. 

Gerade denke ich an Dana Scully aus Akte X. Die ersten Folgen schaue ich aktuell wieder. Am interessantesten ist es die Entwicklung der Computer zu beobachten.
Als die Serie lief fand mit die größte Entwicklung statt. Scully schrieb ihr FieldJournal zuerst in einem ganz, ganz einfachen Textprogramm, manchmal weiß auf blau, manchmal grün auf schwarz und erst in der zweiten Staffel taucht eine Art Schreibprogram auf. Das dürfte word in windows 95 sein; damals waren kb noch große dateien.:)

Dieser Eintrag hat, wie die vorangegangenden auch, keinen Sinn. Nur einen Zweck und der besteht darin, irgendetwas zu schreiben. Vielleicht komme ich die Tage mal dazu endlich wieder ein Kapitel zu einer Geschichte hinzu zu fügen. Oder mehr zu lesen. Das wäre auch keine schlechte Idee. 

Hätte, wäre, wenn. 

Wenn man etwas tun will, dann sollte man es tun. Es ist ja nicht so, als ob ich keine Zeit hätte. 
lucindana: (elefant)
Warnung vor dem Nonsense

Die Musik zu sieben ist auch nicht schlecht. Vor allem mit Kopfhörern. Es ist Wassergeräusche und Herzklopfen. Psychedelisch. Gut für gruselige Atmosphäre.
 
Nummer 6 sind Geräusche aus einer Bibliothek oder so etwas. Das Rascheln von Papier, Menschen, schlagende Türen im Hintergrund.
 
Zwei ist Zen. Klangschalen.
 
Musik beeinflusst mich beim Schreiben, vielleicht sollte ich das lassen.

Dafür würde es sich lohnen mit zehn Fingern und vor allen Dingen blind schreiben zu können. Das ist doch die Idee zum perfekten schreiben. Blind. 
 
So sollte ich meine Geschichten immer tippen: mit geschlossenen Augen. Weder auf die Tastatur, noch auf den Bildschirm sehen, sondern ganz den Kopf auf die Worte konzentrieren. Auf die Bilder und ich merke gerade, dass ich erstaunlich wenige Fehler mache. 
 
Zumindest weniger Fehler, als ich gedacht hätte. Anscheinden habe ich schon so viel oder zumindest genug geschrieben, dass meine Finger die richtigen Tatsten mittlerweile wirklich aus dem Instinkt heraus blind finden. 
 
Das fasziniert mich jetzt. Ich werde die Texte danach natürlich unglaublich intensiv bearbeiten müssen, allein was die Rechtchreibung angeht. Denn ganz fehlerfrei tippen kann ich mit dieser Methode natürlich nicht. Aber dafür, dass noch kein richtiges 10 Fingern schreiben mache und hier wirklich quasi blind drauflos tippe, geht das gut. So könnte ich gar am national novel writing month teilnehmen. 
 
Das entspannt auf jeden fall die Augen gewaltig. Ich darf nur nicht denken; wenn ich anfange darüber nachzudenken, wo genau sich die richtigen Tasten verbergen, dann fange ich an zu straucheln. 
 
Doch die Musik... ich weiß nicht. Musik lenkt mich ab, bzw beeinflusst mich zu stark. Klar muss man seine Muski so auswählen, dass sie zu den Szenen passt, die man schreibt. Allerdings weiß ich vorher nie genau, was ich schreibe. Und dann kann ich meine Gedaken nicht mehr ganu den freien Lauf lassen, wie ich es wollen würde. 
 
Musik 5 ist Klavier. Ich lasse alle Stücke nac einander laufen und höre mir dann an, was mir ab besten gefällt - nun bin ich ganz raus.
 
Man soll ja am Tag einfach mal irgendetwas scheiben und seien es nur sinnlose Worte. Diese Texte interessieren keinen Menschen und sie sollen auch niemanden interessieren. Das muss man dann auch nicht veröffentlichen, es geht ur darum eine Schreibroutine zu entwickeln. An sich eine gute Idee. 
 
Nicht nur ansich, ich glaube, das sollte ich ab jetzt anfangen. Ein gute Vorsatz, obwohl Sylvester lange vorbei ist. 
 
Jeden Tag ... 300 Worte. Mindestens. Gerne mehr, aber 300 sind ein gutes Ziel für den Anfang. Nicht ganz so leicht zu erreichen wie hundert, aber auch nicht so schwer wie ... 1000 zum Beispeil. 
 
Ja, das mache ich nun. Jeden Tag schreiben. Jeden Tag irgend einen Mist verzapfen und sei es nur sinnloser Müll. Track 7 ist interessant. Ist das ein Stabsauger? Das ist ein Staubsauger. Herzschlag, Wasser und ein Staubsauger. Alles hört sich an, als länge man in der Badewanne, die Ohren unter Wasser.  
 

~Tag 1 Nonsense Ende ~

Geschrieben mit www.ommwriter.com/  , falls sich jemand dafür interessiert.  (Für das Programm oder einfach dafür, was ich hier eigentlich so halbherzig kommentiere.) 
lucindana: (Default)
Es gab drei Regeln in Slytherin. 
 
Sei loyal. 
 
Was in den Kerkern passiert, bleibt in den Kerkern. 
 
Keine Toten. 
 
Du nanntest es Mobbing, wir nannten es Training. Wofür wussten wir nicht, damals nicht. Jedenfalls nicht zu Beginn. Ich glaube, Du hast es früher gewusst, als ich. Und als ich wusste, worauf alles hinausläuft, habe ich es mit Leib und Seele umarmt. 
 
Wenn wir geredet hätten, Du und ich, dann hätte vieles anders sein können. 
 
Ich habe mich niedergesetzt, um diesen Brief zu schreiben, aber nicht einmal jetzt kann ich Dir sagen, was ich 
 
Ich kann es nicht. 
 
Aber ich kann Deine Stimme hören. Du würdest mir nun sagen, dass ich meine Sätze nicht mit "Ich" beginnen soll. Ich war schon immer egoistisch und Du wusstest auch das. 
 
Ja, das gebe ich mühelos zu. 
 
Ich wollte Dich für mich. Für mich allein. Du hättest mir gehören sollen, Lily Evans. Lily Snape. Mir allein. 
 
Ich. Wollte. Dich. 
 
Haben. 
 
Und konnte es Dir nie sagen. 
 
Die Pausen werden länger, während ich schreibe. Die zweite Kerze ist fast heruntergebrannt. Ein weiterer Winter, Lily, die Tage sind kurz. 
 
Seit zwei Jahren bist Du tot und ich lebe immer noch. Wer hätte das gedacht? 
 
Ich dachte, es würde mir helfen, Dir einen Brief zu schreiben. Auch wenn Du ihn nie lesen wirst. Auch wenn er nie auch nur in Deine Nähe gelangen wird. Ich werde die Tinte auf dieser Rolle trocknen lassen, sie versiegeln und ins Feuer werfen, aber abschließen kann ich mit Dir nicht. Das weiß ich jetzt. Das ist das einzige, was mir dieser Brief hier versichert. 
 
Ich muss weitermachen, bis zum Schluss. 
 
Ich 
 
Auf Wiedersehen, Lily
 
Ich
 
Ich kann 
 
Ich wollte Dir sagen 
 
Dir schreiben
 
Ich 
 
Ich kann nicht
 
Ich kann nicht.  
 

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