lucindana: (Default)
 Wo genau liegt eigentlich das Problem des richtigen Slash Ratings? Bzw. warum existiert dieses Problem nur in eine Richtung, nämlich Het-> Slash?

Die Geschichte dreht sich um ein heterosexuelles Pairing mit heterosexuellen Nebencharakteren; es taucht lediglich ein homosexuelles Paar auf, welches sich in einem Absatz der Geschichte ein Küsschen gibt und schon bricht Panik aus, weil man ja Slash raten muss!

Interessanterweise tritt dieses Problem nie anders herum auf. Kein Mensch kommt auf die Idee eine Geschichte nicht Slash zu raten, nur weil sich in der Story mit homosexuellem Hauptpair und Nebencharakteren ein heterosexuelles Pärchen küsst. 

Der Vergleich hinkt etwas, zugegeben. Eine Geschichte mit hauptsächlich heterosexuellem Inhalt, welche den Lemon eines homosexuellen Paars enthält muss mit Slash gekennzeichnet werden. -> Trotzdem ist obiger Gedankengang vielleicht ganz hilfreich, um festzustellen, wie es mit der Relevanz und der Gewichtung des homosexuellen Themas in der Geschichte aussieht. 
lucindana: (lady green dress)
Nachdem mein Internet wieder funktioniert - ich kann es gar nicht oft genug betonen :) - und ich auch wieder mehr Zeit und vor allem Muse habe, lese ich auch wieder mehr FF. Vor allem auch solche, die ich spontan herauspicke, ohne auf Inhalt oder Genre zu achten. Dabei ist mir eine Sache mehrmals aufgefallen, die ich nicht so ganz nachvollziehen kann.

Warum schreibt eine Autorin über bzw. unter ihren Text, dass sie ihn selbst langweilig findet? Ich meine, was möchte sie dem Leser damit sagen? Dabei lasse ich jetzt mal außer Acht, dass die meisten wohl einfach nur mehr Kommentare und Reviews wollen, die dann natürlich damit anfangen, dass dieser Aussage vehement widersprochen wird.

"Nein, deine Story ist soooo toll. Die finde ich gar nicht langweilig. Das ist soooo spannend." Und so weiter, und so fort.

Also abgesehen davon: Was möchte mir eine Autorin, die einen Text veröffentlicht -> ergo erwartet, dass er gelesen wird; den sie selbst für langweilig hält -> uninteressant und damit nicht lesenswert, sagen? Die dann aber auch noch um Feedback "Meinung/Kritik oder Sonstiges" bittet.

1. Wie erwähnt: Widersprich mir und sag mir wie toll ich bin.
2. Ich finde den Text scheiße, aber für euch Leser hier reicht es.
3. Der Text ist scheiße, aber ich schreib das eh nur für euch, also gebt mir schon eure Kommies und gut is.

Im Selbstversuch habe ich jetzt mal angefangen, solche Texte tatsächlich zu kommentieren, in dem ich jedoch absolut ehrlich meine Meinung sagen und der Autorin eben nicht widerspreche. Antworten habe ich noch keine erhalten, aber falls es dazu kommt, werde ich natürlich darauf eingehen. ;)

Der Silberstreif am Horizont

Man muss unbedingt zwischen zwei Arten von Storys und Autoren unterscheiden. Es gibt nämlich auch welche, in deren Geschichten Potential steckt, denen aber auf Grund ihres Alters oder mangelnder Übung die Erfahrung fehlt um alles so in Worte zu fassen, wie sie es möchten. Bzw. diejenigen, welche die Kunst des Spannungsaufbaus noch nicht so ganz raus haben.

Diese sind sich der "Langeweile" ihrer Geschichten in dem Sinne bewusst, als dass sie es als Mangel erkennen, den sie jedoch nicht selbst beheben können. Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung und da macht es dann auch richtig Spaß einen Kommentar zu schreiben, da man sehr liebe (und dankbare) Antworten darauf erhält. ^^

Die oben genannten sind wirklich die, denen die Qualität ihrer Texte einfach völlig schnuppe zu sein scheint und nur Quietschkomentare haben wollen.

Kapitel 7

May. 20th, 2008 01:54 am
lucindana: (bricks in the wall)
Zwei Uhr Nachts. Fast einen Monat ist es her, dass ich das letzte Mal ein neues Kapitel von Bricks in the wall geupdatet habe. Dabei hatte ich mir doch fest vorgenommen keine so langen Pausen mehr zu machen.

Dabei müsste ich mich ja einfach dazu aufraffen die Vorlagen auszufeilen. Der Plot steht schon lange von Anfang bis ende fest und auch der Inhalt der einzelnen Kapitel. Die meisten Schlüsselszenen sind ebenso schon geschrieben. Es liegt einfach an ... keine Ahnung. Wenn ich einmal mit dem Tippen anfange fließt es meistens nur so. Doch bis ich endlich einmal anfange dauert es viel zu lange. Der erste Abschnitt ist der schwerste. An ihm hängt es. Und an ihm hängt meistens sogar schon, ob die Story gut wird, oder nicht. Beziehungsweise ob ich sie weiter schreibe, oder nicht.
Bei Kapiteln kann ich nach dem ersten Satz sagen, ob ich es an diesem Tag herunter schreiben kann, oder ob es mehrere Tage benötigt, um perfektioniert zu werden.

Habe mir jedoch vorgenommen, mir für meine nächsten Storys einen Beta zu suchen. Auch wenn ich finde, dass es nicht einfach wird, einen geeigneten zu finden. Falls das jemand liest und Interesse hat ...
Meine Stil kennt man ja inzwischen. Es wird vermutlich auch in naher Zukunft eher düster bleiben. Mit slash kann man auch rechnen. Die Charaktere allerdings können sich verändern.

Mir ist erst vor kurzem aufgefallen, dass ich noch nie eine lange Geschichte mit meinen Lieblingscharakteren geschrieben habe. Oder gar mit meinem Lieblingspairing. Auf harrypotter-xperts. de gab es eine Diskussion zum neuen Wettbewerb. Dort ging es unter anderem um die Aussage, dass man nur eine gute Romanze schreiben kann, wenn man auch Fan von dem Pairing ist.

In diesem Fall bin ich völlig gegen den Strich gekämmt.
Ich mag und lese am Häufigsten: Slash. Düstere Storys. Todesser. Lucius/Severus
Ich schreibe: Het. Dramen oder Romanzen. Über die Rumtreiber.

James Potter war mir früher absolut unsympathisch und trotzdem habe ich mittlerweile eine Story mit ihm als Hauptfigur angefangen. Außerdem kommt er in drei weiteren als Nebencharakter vor. Ebenso verhielt es sich mit Snape vor Bitw. Seinen Charakter fand ich durch die Unmengen an Fanfictions eher in der Thematik überreizt. Doch man sollte einfach niemals nie sagen.

Ich persönlich finde, als Autor kann man nicht sagen: Das würde ich NIE schreiben. Genau wie man als Schauspieler nicht sagen kann, dass man eine Art von Rolle nie spielen würde. Irgendwann bekommt man einfach DIE Idee, oder DIE Rolle und bevor man es sich versieht, steckt man mitten drin in dem, das man doch mit aller Kraft vermeiden wollte. Und es macht einem auch noch irrsinnig viel Spaß. :)
lucindana: (bricks in the wall)
Tja, ja. Mein Internet funktioniert nun also auch in meiner Wohnung wieder. Momentan bin ich jedoch auf Heimurlaub bei meinen Eltern. Die Küche muss neu gestrichen werden und ich soll auf den Hund aufpassen, damit er meinem Vater nicht in die Quere kommt. Was er zwar nicht tut, aber egal. Ein bisschen "Hotel Mama" auskosten schadet nie.

Ich wollte ja eigentlich schon letzte Woche kommen, aber die Probe für unser neues Stück waren wichtiger. Wir haben es letzte Woche geschafft die erste Szene auf die Beine zu stellen und ein Grundgerüst für den weiteren Planungsablauf auszuarbeiten. Mit diesem bin ich zwar nicht mal zu 40 % zufrieden, aber nun ist immerhin etwas da, an dem man sich entlang hangeln kann. Alle sagen es fehlt dem Stück an Text, ich sage es fehlt dem Stück an Handlung. Wir sind auf einer Schauspielschule, nicht bei einem Rednerseminar. Wie ich die Lage einschätze, bleibt der Ausbau der Handlung wohl doch komplett an mir hängen. Verdammt, die meisten Ideen stammen von mir bis jetzt. Obwohl man eigentlich den Unterschied zwischen Autor und Regie kennen müsste. Das Problem ist nur, dass ich dann offiziell einen auf den Deckel kriege, wenn es daneben geht.

Werde mich jetzt am Wochenende hinsetzen und ein bisschen am Plot feilen. Da ich beim Schreiben an sich am besten denken kann, dürfte das die richtige Strategie sein. Man sollte sich nicht unvorbereitet in die Schlacht werfen. Wir proben das nächste Mal die abgesprochenen Szenen und ich sehe mir das Ganze an. Vielleicht lässt sich ja doch was daraus machen, ich bin allerdings skeptisch. Muss mir nur fest vornehmen mich nicht wieder von D. einwickeln zu lassen. Wenn er wieder so übernächtigt und angepisst bei der Probe erscheint, schicke ich ihn heim. Dann soll er sich ausschlafen und nicht meinen ganze Planung über den Haufen werfen. Obwohl er als Regisseur einen recht guten Blick hat, dass muss ich ja zugeben.

I. hat ein Lied von Konstantin Wecker vorgeschlagen. "Frieden im Land." Das wäre machbar und definitiv überlegenswert, nur sollte es gekürzt werden. Mir wäre Goebbels Rede ja lieber, aber das eine schließt das andere nicht aus. Da kommt noch eine Menge Arbeit auf uns zu ...

Immerhin habe ich es geschafft an "Bricks In The Wall" weiter zu schreiben. Sogar ganze zwei Kapitel. *mir auf die schulter klopf* und das nächste ist auch schon zu ... na, 60% fertig. Daran muss ich aber noch feilen.

Hier erst einmal Kapitel 5 und 6.

Wie man eine Fledermaus tötet Part I + II )
lucindana: (Default)
Tja, wer, wo oder was ist eigentlich "Hualewjonken?" Das Hualewjonken? Ein Hualewjonken? Oder einfach nur "Hualewjonken?"

Hualewjonken ist friesisch und bedeutet wörtlich übersetzt Halbdunkel. Zwielicht. Dämmerung.

Hualewjonken ist auch der Begriff für eine Art Stammtisch, welche vor allem in den nordischen Teilen unseres Landes abgehalten werden. Früher fanden Hualewjonken traditionell nur in der Zeit um Weihnachten und zwischen den Jahren statt. An diesen Stammtischen nahmen ausnahmslos Männer teil. Auch heute überwiegt bei solchen Treffen das "starke Geschlecht", doch finden Hualewjonken in manchen Orten das ganze Jahr über statt.

Hualewjonken ist vor allem anderen ein schönes und im www sehr nützliches Wort. Denn: es kommt kaum darin vor. Gibt man es z. B. in Google ein, so kommt man auf die angenehme Anzahl von 264 Resultaten. Für die Eingabe eines einzigen Wortes ist das schon verdammt wenig. Ich gebrauche es daher für alle möglichen und unmöglichen Zwecke. Besonders als Benutzername ist es ungemein praktisch, es gibt für mich wenig nervigeres als die Meldung : "Benutzername bereits vergeben", vor allem wenn ich der Meinung war mir eigentlich was Kreatives ausgedacht zu haben, dass bestimmt noch niemand gewählt haben kann. Pustekuchen. Bei ein paar Millionen Usern im Netz ist das (fast) unmöglich. Aber eben nur fast. ;)

Es hat mich zudem zu einer Harry Potter Fanfiction über James und Lily inspiriert. Diese ist jedoch bei Kapitel vier stagniert und nie über die grobe Planung hinausgekommen. Wobei ich sie nicht vergessen habe, irgendwann wird sie wieder ausgebuddelt, aufpoliert und fertig geschrieben. Wie so vieles. Momentan hat Bricks in the wall absolute Priorität, da die einzelnen Kapitel in der Rohfassung schon fertig sind und eigentlich nur ein wenig erweitert, ergänzt, poliert und allgemein öffentlichkeitstauglich gemacht werden müssen. Nur kann ich mich dazu irgendwie gerade gar nicht aufraffen. Zudem ich am aktuellen Kapitel nicht wirklich weiter kommen, da es mir auch nach dem 6. Mal umschreiben noch nicht gefällt. Aber wenn ich noch länger mit dem posten warte, ist die Story 2009 noch nicht fertig...

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